Sunday, 14. december 2008
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Das sich das Fernsehen – speziell das regelmäßige schauen von Arzt- und Krankenhaus Serien – auf die Befindlichkeit und Ängste der Menschen auswirkt will jetzt der Chirurgen K. Witzel festgestellt
haben. Seiner Studie nach wirken sich Krankenhausserien stark auf die Realität aus und zwar in der Form, dass diese Patienten mehr Angst für Operationen haben und auch unzufriedener mit den
Behandlungen seien.
Witzel befragte rund 160 Patienten (jeweils vor und nach einem Eingriff) über ihre Erwartungen als auch über ihrer Zufriedenheit mit dem Aufenthalt in der Klinik – zusätzlich wurde das
Fernsehverhalten erhoben.
Primär werden die Fernsehserien für bahre Münze genommen – es somit kommt zu einer Vermischen von Realität und Scheinwelt. Ebenso vermittle das Fernsehen ein falsches Bild von der Kommunikation
zwischen den Krankenhauspersonal (Ärzte untereinander, Krankenschwestern etc.) aber auch die Kommunikation zwischen Ärzten, Plegepersonal und Patienten (Stichwort: Visite). Nur allzu gerne setzte
sich „Schwester Stefanie“ und auch als weiteres Beispiel: „Dr. Stefan Frank“ zu ihren Patienten und nimmt sich mal einen Kaffee mit um sich geduldig und aufmerksam die privaten Nöte der Patienten
anzuhören…
Kern des Ergebnisses war: Wer wöchentlich mehr als zwanzig Std. fernsieht und Arzt- bzw. Krankenhausserien bevorzugte hatte weit mehr Angst (signifikant) vor einer Operation. Zusätzlich waren
„Fernsehfans“ weit weniger gut über ihren Eingriff informiert als jene die weniger bis gar keine „Arztserien“ sahen.
von Fernsehen
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