Sonntag, 14. dezember 2008
Das sich das Fernsehen – speziell das regelmäßige schauen von Arzt- und Krankenhaus Serien – auf die Befindlichkeit und Ängste der Menschen auswirkt will jetzt der Chirurgen K. Witzel festgestellt haben. Seiner Studie nach wirken sich Krankenhausserien stark auf die Realität aus und zwar in der Form, dass diese Patienten mehr Angst für Operationen haben und auch unzufriedener mit den Behandlungen seien.
Witzel befragte rund 160 Patienten (jeweils vor und nach einem Eingriff) über ihre Erwartungen als auch über ihrer Zufriedenheit mit dem Aufenthalt in der Klinik – zusätzlich wurde das Fernsehverhalten erhoben.
Primär werden die Fernsehserien für bahre Münze genommen – es somit kommt zu einer Vermischen von Realität und Scheinwelt. Ebenso vermittle das Fernsehen ein falsches Bild von der Kommunikation zwischen den Krankenhauspersonal (Ärzte untereinander, Krankenschwestern etc.) aber auch die Kommunikation zwischen Ärzten, Plegepersonal und Patienten (Stichwort: Visite). Nur allzu gerne setzte sich „Schwester Stefanie“ und auch als weiteres Beispiel: „Dr. Stefan Frank“ zu ihren Patienten und nimmt sich mal einen Kaffee mit um sich geduldig und aufmerksam die privaten Nöte der Patienten anzuhören…
Kern des Ergebnisses war: Wer wöchentlich mehr als zwanzig Std. fernsieht und Arzt- bzw. Krankenhausserien bevorzugte hatte weit mehr Angst (signifikant) vor einer Operation. Zusätzlich waren „Fernsehfans“ weit weniger gut über ihren Eingriff informiert als jene die weniger bis gar keine „Arztserien“ sahen.
von Fernsehen
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Montag, 22. september 2008

Das mobile Fernsehen begeistert Jung und Alt zugleich. Durch den weiter steigenden Handykonsum breitet sich das mobile Fernsehen über das Handy immer weiter aus. Diese Technologie im Bereich DVB-T ermöglicht den Benutzern einen Fernsehempfang überall, wo sie sich befinden. Die Voraussetzung dazu sind natürlich gute Empfangsqualitäten der Handynetzbetreiber, die diesen Konsum so gut es geht unterstützen werden. Auf der IFA in Berlin werden von manchen Handyherstellern bereits innovative Geräte angeboten, die einen solchen mobilen Fernsehempfang präsentieren. Die Marke LG präsentiert ein auf mobiles Fernsehen ausgerichtetes Handy mit DVB-T Empfänger und verspricht damit ein genussvolles Fernsehen unterwegs und das sogar kostenlos. Verfeinert werden solche Angebote mit leistungsfähigen Touchscreen-Displays, die dem Benutzer eine einfachere Bedienungsmöglichkeit bieten.

Nimmt man die Olympischen Spiele zum Anlass, hätten viele Leute unterwegs gerne dieses Sportereignis verfolgt. Es wurden bereits Forschungsinstitute beauftragt, die die Bevölkerung zu deren Sichtweisen im Zusammenhang mit mobilem Fernsehen befragt haben. Dabei kam heraus, dass eine Vielzahl von Leuten liebend gern die Olympischen Spiele unterwegs verfolgt hätten, es aber nicht konnten. Nimmt man dieses Beispiel zum Anlass für die Zukunft von weiteren TV-Ereignissen, ergeben sich für Anbieter und Benutzer ganz neue Dimensionen und Möglichkeiten des mobilen Fernsehens. Die Nachfrage wird in Zukunft seitens der Benutzer weiter ansteigen und die Anbieter müssen zeitnah aufrüsten und neue und moderne Geräte präsentieren. Auch in diesem Bereich wird sich in naher Zukunft ein großer Markt entwickeln, der gedeckt werden muss. Kombiniert wird das mobile Fernsehen mit einem größeren Display und einer guten Auflösung. Nicht nur an der Bildqualität wird gefeilt, sondern auch an der Tonqualität. Beide Qualitätsansprüche sind ausschlaggebend für einen begeisterten Fernsehgenuss. Die Handhabung muss benutzerfreundlich sein, damit alle Altersklassen sich für diese Technik begeistern können. Die IFA 2008 ist ein geniales Sprungbrett für die Innovation des mobilen Fernsehens. Dort wird die Technik der Zukunft der ganzen Welt zur Schau gestellt und zeigt gleichzeitig, was alles in der mobilen Unterhaltungsbranche möglich ist.

von Fernsehen
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Freitag, 18. juli 2008
Ja, die Bundeswehr hat einen eigenen Fernsehkanal. Die Zuschauerzahlen sind allerdings verschwindend gering, kaum einer kennt das Bundeswehr-Fernsehen, das das Kürzel bwtv trägt. .  Daher hat, nach einem Bericht im „Stern“, der Bundesrechnungshof vor kurzen verlangt, darzulegen, dass der „Einsatz eines bundeswehreigenen Fernsehens wirklich notwendig ist“.
Das wird allerdings nicht leicht zu beweisen sein, denn weder von Wissenschaftlichkeit und schon gar nicht von Aktualität kann beim bwtv die Rede sein. Gezeigt werden oft vor 40 Jahren gedrehte „Propaganda“- Filme der Bundeswehr, die neben praktisch unhaltbaren historischen Behauptungen auch noch mit mangelndem Unterhaltungswert glänzen. Daneben laufen noch ein paar keinesfalls als interessant zu bezeichnende Dokumentationen über Bundeswehrgerät, die dann schon mal durchaus bis zum Abwinken wiederholt werden. Von den eigentlich geplanten „aktuellen und situationsbedingten Informationsinhalten“ ist allerdings ebenso nichts zu merken, wie von der geplanten „politischen Bildung der Truppe“.
Dabei wäre das bwtv noch gar nicht so alt: Es wurde erst 2002 vom Verteidigungsministerium mit großen Hoffnungen in die Welt gestellt, der damalige Verteidigungsminister Peter Struck war daran maßgeblich mitbeteiligt.
Einer der begeistertsten Anhänger des bwtv ist der Generalinspekteur der deutschen Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, der sich das bwtv um keinen Preis nehmen lassen will. Er findet es ein wichtiges Medium, um „Soldaten und Soldatinnen im Einsatz bedarfs-und situationsgerecht zu informieren und zu unterhalten“. Allerdings ist es auch mit dem informieren nicht so weit her – von der Bekanntgabe und Begründung des Verteidigungsministers über die Erhöhung des deutschen Truppenkontingents in Afghanistan war auf bwtv leider gar nichts zu sehen, und, wie „Stern“  berichtet, arbeitet das gesamte Fernsehteam, das aus 120 Mitarbeitern, die in der Nähe von Bonn stationiert sind, besteht, auch grundsätzlich an Wochenenden nicht – ganz im Gegensatz zu jedem anderen Fernsehsender auf der der ganzen Welt.
Der ursprüngliche Zweck des immer noch als „Pilotversuch“ bezeichneten Projekts, war ein Medium, das speziell für Soldaten auf Auslandseinsätzen gedacht war – was mittlerweile aber erwiesenermaßen nicht funktioniert, allein schon auf Grund der Empfangssituation. Darüber hinaus verfügen vielerorts auch nur die höheren Dienstgrade über Fernsehgeräte, dem einfachen Soldaten bleibt bwtv damit sowieso verwehrt.
Die Oberaufsicht für den Inhalt und das Programm liegt bei der Pressestelle in Berlin, die Mitarbeiter der Studios unterstehen jedoch dem Streitkräfteamt in Köln, und sind an keine Weisungen seitens der Pressestelle gebunden.
Die hohen Kosten für das Projekt, die mit etwa 8,9 Millionen Euro pro Jahr zu Buche schlagen, was fast die Hälfte des gesamten Medien-Etats der Bundeswehr ausmacht, haben den Rechnungshof auf den Plan gerufen, die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen: demgegenüber stehen nämlich Zuschauerzahlen, die gegenüber den Kosten fast obskur anmuten. Und nach einer Studie des sozialwissenschaftlichen Instituts der Bundeswehr zeigen die Soldaten praktisch nur verschwindendes Interesse am verstaubten Programm.
von Fernsehen
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Montag, 9. juni 2008

Eine neue TV-Suchmaschine erleichtert die Suche nach den Highlights des Deutschen Fernsehen. stream-tv.de abrufbare Fernsehsendungen und stellt sie so auf einer zentralen Website dem Publikum rund um die Uhr zur Verfügung.

Diese neue TV-Suchmaschine versucht dem Fernsehpublikum über das Internet abrufbare Inhalte auf einer zentralen Seite anzubieten. Dies soll dem User die oft umständliche Suche erleichtern. Um erfolgreich zu sein braucht natürlich stream-tv.de Zugriff auf möglichst viele TV Angebote die im Internet erhältlich sind. Ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung wurde nun verwirklicht.  Die Inhalte der ARD Mediathek sind absofort auch über die TV-Suchmaschine stream TV abrufbar.

Stream-tv.de liest täglich die Mediatheken der großen deutschen TV-Sender aus und so sorgt stream-tv.de für aktuelle Suchergebnisse. Gerade die ARD Mediathek verfügt über viele Ausschnitte von Sendungen und ist deshalb oft schwierig zu handeln für die Nutzer. Dank der TV-Suchmaschine gehört dies nun der Vergangenheit an, denn stream-tv.de filter aus dem riesigen Angebot der ARD Mediathek nur vollständige Beiträge heraus und lässt so das Suchergebnis genauer und übersichtlicher werden.

Für die meisten Internetnutzer sind Ausschnitte  aus Beiträgen ein reines Ärgernis, denn meist wird gezielt nach vollständigen Beiträgen gesucht. Die meist mit Ausschnitten überladenen Mediabibliotheken der Sender  liefern den Internetnutzern deshalb oft unbrauchbare Suchergebnisse. Auch das Aufsuchen von jeder Mediathek der großen deutschen Sender fällt für den User weg, denn durch das Angebot von der TV-Suchmaschine stream-tv.de hat er gleichzeitigen Zugriff auf alle Mediatheken und bekommt entsprechend mit einer Suchanfrage alle relevanten Beiträge auf einen Blick angezeigt.

Bisher hatte stream-tv.de nur Zugriff auf die Mediatheken von ZDF, arte, 3sat und RTL. Durch die Aufnahme der sehr großen ARD Mediathek ist es stream-tv.de gelungen sein Angebot um ein vielfaches zu vergrößern. Ein weiterer Pluspunkt von stream-tv.de ist die Möglichkeit Sendungen und Suchbegriffe über RSS-Feeds zu abonnieren. Über das setzen von RSS-Feeds entscheidet der User selbst bei welchen Themen er auf dem Laufenden bleiben möchte.  Sobald neue Sendungen zum abonnierten Thema vorhanden sind, wird der User automatisch informiert.

Die neue Mediathek der ARD hatte einen sehr schlechten Start, denn das Überangebot von TV Ausschnitten sorgte dafür, dass viel Kritik an der Mediathek laut wurde und auch der Erfolg bei den Internetnutzern war mehr als bescheiden.  Der Tagesspiegel übte unverhohlen Kritik und bezeichnete die ARD Mediathek als „Schnipselparade“. Die Süddeutsche Zeitung hingegen übte sachliche Kritik und bezeichnete die Qualität als eher bescheiden.

Für die Internetnutzer ist es nun einmal wichtig relevante Ergebnisse auf Suchanfragen zu erhalten, was bei der ARD Mediathek nur sehr selten der Fall war. Die Suche über stream-tv.de ist hier erfolgreicher und zeigt, dass in der ARD Mediathek durchaus relevante Beiträge vorhanden sind, die leider nur schwer für den User direkt zu finden sind. So wird der Umweg über stream-tv.de lohnend für die Internetuser die auf der Suche nach TV Inhalten sind.
von Fernsehen
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